Glückwünsche zur Gemeindegründung

Evangelische Landeskirche Württemberg

Zur Gründung der Gemeinschaftsgemeinde „Die Apis – evangelische Gemeinde Silberburg“ am Sonntag, 22. April im Gemeindezentrum Silberburg in der Reutlinger Panoramastraße gratulierte der evangelische Prälat Professor Dr. Christian Rose im Namen des Landesbischofs und der ganzen Kirchenleitung. Er äußerte die Hoffnung und den Wunsch, „dass die Gemeinschaftsgemeinde ein geistliches Zentrum innerhalb der Landeskirche bleiben und noch mehr werden möge.“

 

In seinem Grußwort bekannte der Prälat, das Verhältnis zwischen Landeskirche und Pietismus sei nicht immer spannungsfrei gewesen: Er skizzierte die Geschichte von den Anfängen des Pietismus mit Bibelstunden ab 1680 über das so genannte Pietistenreskript von 1743, das sowohl Regeln als auch Zugeständnisse enthielt, bis zu dessen Neufassung 1993. Im Jahr 2000 schließlich habe die Landessynode die Möglichkeit zur Bildung von Gemeinschaftsgemeinden geschaffen.

 

Seitdem haben sich sieben Gemeinschaftsgemeinden in Württemberg gegründet, die unterschiedlichen pietistisch geprägten Verbänden angehören: Zum Süddeutschen Gemeinschaftsverband gehören Gemeinden in Esslingen, Reutlingen und Rottweil, zum Liebenzeller Gemeinschaftsverband die Gemeinde in Ludwigsburg-Ossweil, zum württembergischen Christusbund die Brückengemeinde Heidenheim und zum Evangelischen Gemeinschaftsverband „Die Apis“ die Gemeinde auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd und jetzt die Silberburg-Gemeinde in Reutlingen. „Reutlingen ist also mit dem heutigen Tag die erste Stadt mit zwei Gemeinschaftsgemeinden“, erklärte Prälat Dr. Rose.

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