Artikel Kommentare

Familie Binder » Einträge verschlagwortet mit "tten"

"Hier will ich spielen"

Tommy und Annika hätten den Limonadenbaum markiert. Da, wo der feine Herr in Pippi Langstrumpfs Garten eine “alte verfaulte Eiche” sieht, steht in den Augen der Kinder “ein so schöner Baum, in dem man fein herumklettern kann. Und dann ist er hohl, da kann man auch hereinkriechen”, heißt es in “Pippi geht an Bord”. Und es wächst Limonade in dem Baum. Und auch Schokolade. “An den Donnerstagen”. Klarer Fall: “Hier will ich spielen.” Zur Quelle Evangelische Kirche in Deutschland: Editorials … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

"Land muss Ausbau der Kinderbetreuung bezahlen"

Evangelische Landeskirche Württemberg Stuttgart. Georg Hohl, Geschäftsführer des Evangelischen Landesverbands für Kindertagesstätten in Baden-Württemberg, hat den von der neuen Landesregierung geplanten Ausbau der Kindertagesstätten begrüßt. Allerdings dürften sich die Qualitätsstandards der Kinderbetreuung nicht verschlechtern – sie müssten vielmehr weiter verbessert werden. Zwar schreibe die noch von der alten Landesregierung eingeführte Kindertagesstätten-Verordnung einen festen Personalschlüssel vor, der sukzessive angehoben werde. Doch genau diese Festschreibung berge auch Risiken: So würden bislang Leiterinnen von Kindertageseinrichtungen für ihre Leitungsaufgaben von der Arbeit mit den Kindern freigestellt, die Leitungsstellen würden nicht auf den Personalschlüssel angerechnet. Die neue Verordnung könne nun dazu führen, dass die Leitungsstellen wieder auf den Personalschlüssel angerechnet würden. In der Folge könnte dies bedeuten, dass Stellen ab- statt aufgebaut werden. Hohl zeigte sich optimistisch, dass die neue Landesregierung das Ziel, die Standards in der … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Landeskirche

Gebet für verfolgte Christen

Evangelische Landeskirche Württemberg "Verfolgt sein ist eine Grunderfahrung christlichen Lebens", sagt Kirchenrat Frank Zeeb. Von Anfang an hätten Christen in einer feindlichen Umgebung, die oft mit blutigen Übergriffen einher ging, gelebt. Zwar sei dies in Westeuropa nicht mehr der Fall, in anderen Weltreligionen schon. Besorgt schaue die Landeskirche vor allem auf die Länder des Vordedren Orients. "Dort ist es teilweise lebensgefährlich oder mindestens mit großen Nachteilen verbunden, sich zum Christlichen Glauben zu bekennen", so Zeeb weiter. Der 5. Sonntag vor Ostern, der Sonntag Reminiszere, ist innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland dem Gedenken an die verfolgten Christen gewidmet. "Unsere Solidarität und usner Gebet ist ein wichtiges Zeichen, das Christen stützt, die unter Verfolgung leiden", sagt Frank Zeeb.  Der Name des 5. Sonntags vor Ostern, Reminiszere, bedeutet "Gedenke". Dies ist abgeleitet aus Psalm 25, … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Landeskirche

Sozialbürgermeisterin besuchte evangelische Kindergärten

Karin Diez vom eingruppigen Kindergarten in der Bietigheimer Straße im Zentrum Zuffenhausens präsentierte der Sozialbürgermeisterin unter anderem die kleine Kinderbücher-Leihbibliothek der Einrichtung. „Wir haben hier 53 Prozent Migrantenkinder, da liegt uns die Sprachförderung sehr am Herzen“, sagte Diez. Im ebenfalls eingruppigen Kindergarten in der Güglinger Straße stellte Kindergartenleiterin Sandra Hörner das Konzept der Bildungs- und Lerngeschichten vor, das in den meisten evangelischen Kindergärten in Stuttgart praktiziert wird. „Jedes Kind mit seiner individuellen Geschichte und mit seiner Familie ist hier wichtig“, erläuterte sie. Entsprechend gibt es zu jedem Kind ein Plakat und einen persönlichen Ordner, der Lernfortschritte dokumentiert. Dekanin Wiebke Wähling lobte die gute pädagogische Arbeit und das hohe Elternengagement in den evangelischen Kindergärten in Zuffenhausen. Allerdings steht die Kirchengemeinde vor der Herausforderung, mehrere kleine Einrichtungen zu einer größeren, drei- oder … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Landeskirche

Ein Schmelztiegel der Lebensgeschichten

„Der Ofen ist aus“, sagt Waldemar Hein, wenn er über seine finanzielle Situation spricht. Das Ersparte ist weg, es gibt kein berufliches Einkommen mehr, und die 4000 Euro vom Kleinkredit müssen auch noch irgendwie abbezahlt werden. „Ich stehe finanziell im Abseits.“ Hein kommt jeden Tag in die Ludwigsburger Vesperkirche, drei Wochen lang. Dort bekommt er für 1,50 Euro Kaffee, Kuchen, Getränke und ein Mittagessen. An diesem Tag liegen Fleisch, Nudeln und Salat auf dem Teller. Weil Hein so wenig für die Mahlzeit zahlen muss, kann er etwas Geld zur Seite legen. „Die Vesperkirche ist ein lebenswichtiger Anker für mich.“ Und sie ist ein Ort, an dem er unter Leute kommt.   Waldemar Hein, 63 Jahre alt, bewohnt ein 25 Quadratmeter großes Zimmer in der Ludwigsburger Jägerhofallee, eine „Räuberhöhle“, wie er selber sagt.  … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Landeskirche