Lions spenden 10.000 Euro für Notfallseelsorge und Tübinger Sonntagsküche

Evangelische Landeskirche Württemberg

Über eine Spende in Höhe von insgesamt 10.000 Euro vom Verein der Freunde des Lions-Clubs Tübingen dürfen sich die Ökumenische Notfallseelsorge im Landkreis Tübingen und die Sonntagsküche im Schlatterhaus freuen. 5.000 Euro für die Notfallseelsorge sammelte Lions-Mitglied Professor Dr. Christof Landmesser unter den 44 Teilnehmenden einer Lions-Studienreise nach Israel. 5.000 Euro kamen beim 70. Geburtstag eines Lions-Mitglieds zusammen, das sich statt Geschenken eine Spende für die Sonntagsküche gewünscht hatte, berichtete der Vorsitzende des Vereins der Freunde des Lions-Clubs Tübingen, Hans Leute.

 

Die vom Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen und dem katholischen Dekanat Tübingen getragene ökumenische Notfallseelsorge konnte dank der Lions-Spende ihre Ausrüstung komplettieren: Die Leitenden Notfallseelsorger Friederike Bräuchle, Eva Arnold-Schaller, Markus Neff und Dr. Reinhard Pfau präsentierten bei der Spendenübergabe einen Notfallseelsorge-Rucksack, der neben Weste, Autokennzeichen, Bibel, Gesangbuch und Getränk unter anderem auch einen Stoffbären für Einsätze bei Kindern enthält. 37 Rucksäcke im Wert von je hundert Euro können nun angeschafft werden, sodass jeder der derzeit 34 Notfallseelsorger im Landkreis seinen Rucksack immer parat hat. Durchschnittlich einmal pro Woche ist ein Notfallseelsorger im Landkreis Tübingen im Einsatz – bei schweren Verkehrsunfällen, Suiziden oder häuslichen Todesfällen.

 

Die Leiterin der Sonntagsküche, Gisela Fischer, dankte ebenfalls für die großzügige Spende, mit der man jetzt einen Gefrierschrank, eine Mikrowelle und eine Fritteuse anschaffen könne. An jedem Sonntag bietet die Sonntagsküche im Adolf-Schlatter-Haus in der Österbergstraße 2 Frühstück und Mittagessen an für Menschen, die oft keinen eigenen Tisch besitzen. Zum Frühstück erscheinen schon bis zu 50, zum Mittagessen bis zu 130 Gäste, die „wie im Restaurant“ an den Tischen bedient werden, berichtete Gisela Fischer. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ursula Bühmann ergänzte: „Das hat auch etwas mit Würde zu tun!“ Die derzeit 50 Ehrenamtlichen bräuchten dringend Unterstützung, berichtet Gisela Fischer: Vor allem Personen, die entweder alle vier oder alle acht Wochen einmal kochen können, werden dringend gesucht.

 

http://www.evangelischer-kirchenbezirk-tuebingen.de

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