Kohle aus der Kaserne

Einmal musste sich Dorothea Demke sogar um die Kohlen kümmern: In dem ostdeutschen Krankenhaus, in dem die Diakonieschwester in den 60er Jahren arbeitete, war mitten im kalten Januar das Heizmaterial ausgegangen. Ein Krankenhaus ohne Heizung im Winter geht nicht, war sie sich rasch mit dem Bürgermeister der DDR-Kleinstadt einig. Aber woher nehmen“ Der Bürgermeister empfahl als „letzte Rettung“ einen Anruf beim obersten Befehlshaber der örtlichen sowjetischen Streitkräfte. Mit zitternden Händen rief Dorothea Demke den Offizier an – und erreichte das Unmögliche: Tatsächlich war das Krankenhaus am nächsten Tag wieder warm.
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Evangelische Kirche in Deutschland: Editorials

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