Kirche und Sport wollen auch künftig engen Dialog pflegen

Evangelische Landeskirche Württemberg

Stuttgart. Dr. h.c. Frank Otfried July, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, und Klaus Tappeser, Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB), haben sich am zu einem gegenseitigen Meinungsaustausch getroffen. „Der evangelischen Landeskirche ist ein enger Kontakt zum Sport sehr wichtig“, sagte Landesbischof July. Derzeit, so July, übten Juliane Jersak, Pfarrerin in der Stuttgarter Nordgemeinde und Henrik Struve, Referent im Evangelischen Jugendwerk, die Aufgaben des Sportbeauftragten ehrenamtlich aus. Koordiniert sei die Zusammenarbeit im Landesarbeitskreis „Kirche und Sport“, dem derzeit etwa 30 Mitglieder aus Sportverbänden, Kultusministerium, Hochschulen sowie katholischer und evangelischer Kirche angehören. WLSB-Präsident Tappeser ergänzte: „Auf dieser Basis lässt sich auch im einen oder anderen Fall schnell und unkompliziert entscheiden.“ Er benutzte in diesem Zusammenhang den Begriff „Standleitung“.

In der Vergangenheit waren im Doppelpass zwischen der Evangelischen Akademie Bad Boll und dem WLSB gesellschaftliche Entwicklungen wie etwa die Ganztagsschule oder der Umgang mit Älteren schon frühzeitig aufgegriffen und die Auswirkungen bei Veranstaltungen ausführlich erörtert worden. „Bei den großen gesellschaftlichen Themen haben Kirche und Sport 90 Prozent Schnittmenge“, erläuterte Tappeser. Die Seminare stießen stets auf große Resonanz.

Ein besonderes Anliegen des Sports trug der WLSB-Präsident in dem in sehr freundschaftlicher Atmosphäre geführten Gespräch vor. Er bat den Landesbischof um eine hauptamtliche Besetzung der Stelle des Sportbeauftragten der Württembergischen Landeskirche. „Es geht uns darum, diese intensive, gute und tragfähige Beziehung und das produktive Miteinander von Kirche und Sport zu intensivieren“, sagte WLSB-Präsident Tappeser. Ein weiterer Gesprächspunkt war der Deutsche Evangelische Kirchentag, der im Jahr 2015 in Stuttgart stattfinden wird. Beide Seiten bekräftigten dabei den Wunsch, dass der Sport in dieses Ereignis mit eingebunden wird.

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