EKD-Ratsvorsitzender mit Leo-Baeck-Preis geehrt

Für sein Engagement im christlich-jüdischen Dialog ist der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden ausgezeichnet worden. Zentralratspräsident Dieter Graumann würdigte bei der Verleihung am Donnerstagabend in Berlin vor allem Schneiders Einsatz für die jüdische Position in der Debatte um religiös motivierte Jungenbeschneidung. „Freunde erkennt man, wenn man sie braucht“, sagte er laut Redemanuskript. „Sie waren an unserer Seite, als wir Sie brauchten“, sagte er an Schneider gerichtet. Die Laudatio auf den Preisträger hielt der Vorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands, Henry G. Brandt.
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Evangelische Kirche in Deutschland: Editorials

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