Lebendige Tradition hinter dicken Mauern

Sogar Reliquien sind noch da. Gut gesichert lagert etwa der kleine Finger des Heiligen Bonifatius (um 672-754) in einem Beutel hinter den dicken Mauern des Klosters Loccum bei Nienburg – ein Geschenk des Doms zu Fulda aus einer Zeit, in der Knochenreste von Märtyrern noch verehrt wurden. „Der ist schon zu Staub zerfallen“, sagt Abt Horst Hirschler. „Aber der Staub wird anständig behandelt.“ Geschichten wie diese wird Hirschler (79) in den nächsten Monaten noch oft erzählen. Denn vom 21. März bis Ende Oktober blickt das Kloster auf sein 850-jähriges Bestehen zurück.
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Evangelische Kirche in Deutschland: Editorials

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