Positive hundert-Tage-Bilanz und Pläne der neuen Dekanin

Evangelische Landeskirche Württemberg

Nach exakt hundert Tagen im neuen Amt gab Dekanin Elisabeth Hege am Montag, 18. März im evangelischen Gemeindehaus Lustnau ihren ersten Bericht vor der Bezirkssynode. Zu ihren eindrücklichsten Begegnungen hätten die Besuche in den Vesperkirchen Rottenburg und Tübingen gehört, sagte sie.

 

In den 45 Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenbezirks Tübingen sei künftig mehr Zusammenarbeit auch über Gemeindegrenzen hinaus nötig, mahnte die Dekanin auch im Namen des Kirchenbezirksausschusses. Den Kirchengemeinden Wolfenhausen und Nellingsheim gratulierte sie zu ihrer klaren Entscheidung, zum 1. Dezember zu fusionieren. Im Kirchenbezirk wolle der Kirchenbezirksausschuss wieder wie früher Jahresthemen ausrufen, zu denen besondere Veranstaltungen angeboten werden. Über eine mögliche Neuauflage des Bezirkskirchentags, der im Jahr 2012 ein besonderes Highlight gewesen sei, müsse im Kirchenbezirksausschuss und in der Bezirkssynode entschieden werden. Die hundert-Tage-Bilanz von Dekanin Hege fiel positiv aus: „Es war für mich ein guter Anfang und ich danke allen, die dazu beigetragen haben“, sagte sie unter dem anhaltenden Beifall der 126 Delegierten aus allen Kirchengemeinden des Bezirks.

 

Matthias Röckle erklärte als neu gewählter Leiter der Kirchlichen Verwaltungsstelle, die Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen erhielten für das Jahr 2013 eine gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent – entsprechend insgesamt 230.000 Euro – höhere Kirchensteuerzuweisung. Diese werde für gestiegene Personalkosten, den Ausgleich von Zinsmindereinnahmen sowie die Gebäudebewirtschaftung und Substanzerhaltung verwendet. Wegen steigender Personal- und Gebäudebewirtschaftungskosten seien in den kommenden Jahren zum Ausgleich der Haushalte einzelner Kirchengemeinden dennoch Rücklagenentnahmen sowie der Einsatz von Kollekten, Spenden und freiwilligen Gemeindebeiträgen nötig.

 

Der Haushaltsplan 2013 für den Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen mit einem Gesamtvolumen von 7.479.150 Euro wurde von der Synode beschlossen. Das entspricht einer Steigerung von 0,15 Prozent. Die Kirchenbezirksumlage 2013 erhöht sich gegenüber 2012 um 25 Cent auf 25,50 Euro pro Gemeindeglied, dadurch steigt deren Gesamtsumme gegenüber dem Vorjahr um rund 2.500 Euro auf insgesamt 2.207.220 Euro. Den größten Teil davon gibt der Kirchenbezirk für die Arbeitsfelder Diakonie (31 Prozent), Jugendarbeit (27 Prozent), Seelsorge und Psychologische Beratung (25 Prozent), Bildung (14 Prozent) und Kirchenmusik (zwei Prozent) aus.

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