Woche der Brüderlichkeit: Vom Dialog zum Trialog

Evangelische Landeskirche Württemberg

Stuttgart gilt für die GCJZ als Pionierstadt. 1950 wurde hier erstmals zu einer „Woche der Brüderlichkeit“ eingeladen, die seitdem den Dialog zwischen Christen und Juden stärken und an die Holocaust-Vergangenheit erinnern will. In diesem Jahr will die GCJZ die Grundlage für einen Trialog zwischen Christentum, Judentum und Islam befördern.

„Für uns hat die Woche der Brüderlichkeit eine lange Tradition“, betont der evangelische Vorsitzende und Sprecher der GCJZ Stuttgart, Martin Schairer. „Der Trialog ist eine Aufforderung, dass wir mit allen Menschen, egal welcher Religionen, friedlich zusammenleben.“ Die GCJZ habe bereits ein Jahr vor Verabschiedung des Grundgesetzes in ihrer Satzung festgeschrieben, dass sie Vorurteile und Missverständnisse zwischen den Menschen verschiedener nationaler und religiöser Herkunft beseitigen wolle.

Die „Woche der Brüderlichkeit“ wird am Sonntag, 3. März, um 11 Uhr im Haus der Geschichte in Stuttgart eröffnet. Sie gilt gleichzeitig als Feier des 65-jährigen Jubiläums der GCJZ Stuttgart, die als zweite christlich-jüdische Gesellschaft in Deutschland gegründet wurde. Unter anderem steht in diesem Jahr auch eine Führung durch die DITIB Moschee in Stuttgart-Feuerbach auf dem Programm.

Weitere Informationen:

http://http://www.gcjz-stuttgart.de/woche-der-bruederlichkeit/
http://http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/wdb-aktuell

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