Weltgebetstag der Frauen: Fremde willkommen heißen!

Evangelische Landeskirche Württemberg

Was heißt es, die Heimat verlassen zu müssen und plötzlich „fremd“ zu sein? Frauen aus Frankreich gehen dieser Frage in ihrer Gottesdienstliturgie zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen nach. In über 170 Ländern der Erde gestalten Frauengruppen unterschiedlicher christlicher Konfessionen am Freitag, 1. März 2013, den Gottesdienst der Französinnen. Grundlage der Liturgie ist das Bibelwort Jesu Christi: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“

Kollekte für Hilfsprojekte

Die Frauen des französischen Weltgebetstagskomitees rufen die Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, solidarisch zu sein und „Fremde“ willkommen zu heißen. Dabei bringen sie ihre Perspektive ein, nämlich Teil eines Landes mit kolonialer Vergangenheit und multikultureller Gegenwart und Zukunft zu sein. Mit der Weltgebetstagkollekte aus Deutschland werden Frauen- und Mädchenprojekte auf der ganzen Welt unterstützt. Unter anderem auch Projekte für Flüchtlinge und Asylbewerberinnen.

Gelebte weltweite Ökumene

Der Weltgebetstag ist eine weltweite ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen. Der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird jedes Jahr von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen aus einem anderen Land vorbereitet. Auf diese Weise sollen die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste den Reichtum der Ökumene erfahren und zu Handeln für mehr Gerechtigkeit auf der Welt motiviert werden. In Deutschland erwarten evangelische und katholische Kirchengemeinden auch 2013 wieder Hunderttausende Besucherinnen und Besucher.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.weltgebetstag.de

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