„Das verlässliche und unerschöpfliche Gedächtnis unserer Kirche“

Evangelische Landeskirche Württemberg

Stuttgart. „Sie sind das verlässliche und unerschöpfliche Gedächtnis der Landeskirche, beschenkt mit der Gabe, Ihr umfangreiches Wissen unter die Leute zu bringen.“ So würdigt der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July den früheren Direktor des Landeskirchlichen Archivs, Professor Dr. Hermann Ehmer, der am Sonntag, 17. Februar, 70 Jahre alt wird. Ehmers Bücher zur Geschichte der Reformation in Südwestdeutschland und zur Geschichte der Württembergischen Landeskirche seien grundlegend für das Verständnis des kirchlichen Lebens in Württemberg, so July in seinem Glückwunschschreiben.

Hermann Ehmer, 1942 in Beilstein geboren, studierte zunächst Theologie in Tübingen, Heidelberg und Mainz. Nach seinem Vikariat und seiner Promotion entschied er sich für den „höheren Archivdienst“. 1977 übernahm er die Leitung der Archive der Grafen zu Löwenstein-Wertheim, 1992 wechselte er ins Landeskirchliche Archiv in Stuttgart. Ehmer trug dort Verantwortung für alle erhaltenen Kirchenbücher und landeskirchlichen Dokumente aus vielen Jahrhunderten. Darüber hinaus hat er nebenamtlich an der Universität Tübingen württembergische Kirchengeschichte unterrichtet. Dafür erhielt er im Sommer 2007 den Titel eines Honorarprofessors.

Zur Quelle

Schreibe einen Kommentar