Ausgebildete Kirchenführer übersetzen die Sprache der Kirchengebäude

Evangelische Landeskirche Württemberg

Ökumenisch haben 19 Männer und Frauen aus dem deutschsprachigen Raum eine Kirchenführerausbildung absolviert. Mit dem Wissen, das sie sich in 80 Stunden Ausbildung angeeignet habe, können sie jetzt die Architektur, die Bildsprache, die biblischen Darstellungen und die Geschichte von Kirchengebäuden für interessierte Zeitgenossen übersetzen. Das Angebot der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der württembergischen evangelischen Landeskirche haben neben sechs Teilnehmern aus Südtirol, Bayern und Rheinland-Pfalz auch zehn Frauen und drei Männer aus Baden-Württemberg wahrgenommen, teilte die Diözese am Dienstag in Stuttgart mit.

Die zertifizierten Kirchenführer erklären nicht nur die Fakten zu Kirchengebäuden wie Baujahre oder Maße, sondern sie erschließen auch die spirituelle Dimension der Kirchenräume, heißt es in der Mitteilung weiter. Mit ihrem Wissen über Architektur und Ikonologie entschlüsseln sie für Kirchenbesucher, wie die Botschaft von Gebäuden und Bildern zu lesen ist.

Die Ökumenische Kirchenführerausbildung in Trägerschaft von der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der württembergischer Landeskirche wurde seit 1999 von mehr als 300 Männern und Frauen absolviert. Über 120 von ihnen haben Nach einem 80-stündigen Aufbaukurs, Abschlussarbeit und Kolloquium die Zertifikat-Prüfung abgelegt. Die Arbeitsgemeinschaft Denkmalbildung der katholischen Erwachsenenbildung und der evangelische Arbeitskreis Kirchenraum und Kirchenpädagogik bieten die Kurse an.

Über neu ausgebildete Kirchenführer dürfen sich folgende Orte freuen: Albstadt, Backnang, Baltmannsweiler im Landkreis Esslingen, Bietigheim-Bissingen, Bösingen bei Rottweil, Bondorf im Landkreis Böblingen, Göppingen, Künzelsau, Mühlacker, Reutlingen, Rottweil, Rottweil und Stuttgart.

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