Sandy hinterlässt Verwüstung in der Karibik

Evangelische Landeskirche Württemberg

Berlin/Port au Prince/Havanna. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat zur Unterstützung für die Opfer des Hurrikans Sandy in Haiti und Kuba aufgerufen. Das evangelische Hilfswerk ist bereits vor Ort und plant, die Menschen umgehend bei der Bewältigung der Ernteausfälle und der Reparatur ihrer Häuser zu unterstützen. Zur Soforthilfe stellt die Diakonie Katastrophenhilfe dazu zunächst 50.000 Euro zur Verfügung.

Sandy forderte bisher über 60 Todesopfer, zerstörte Häuser, verschlammte Straßen, entwurzelte Bäume prägen das Bild im Westen Haitis und auf Kuba. "Die Menschen kamen in Haiti zumeist durch Erdrutsche um oder ertranken in überschwemmten Gebieten", so Martin Kessler, Leiter Diakonie Katastrophenhilfe. Das Land sei zwar nur von den Ausläufern des Wirbelsturms getroffen worden, doch die Menschen seien nach dem Wirbelsturm Isaac und dem Erdbeben in 2010 bei solchen Katastrophen besonders gefährdet. In Haiti ist die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihren Partnern vor Ort dabei, die Familien mit dem größten Hilfsbedarf zu identifizieren. Zudem soll möglichst schnell mit dem Wiederaufbau zerstörter Häuser begonnen werden.
In Kuba hatte Sandy in den vergangenen Tagen ebenfalls große Schäden angerichtet, mit Verwüstungen insbesondere in den Provinzen Santiago, Guantanamo und Holguin. Allein in Santiago seien rund 130.000 Häuser beschädigt, oder eingestürzt. In der Provinz Guantanamo seien rund 5.000 Hektar Ackerboden verwüstet und über 12.000 Tonnen an Nahrungsmitteln vernichtet.
"In beiden Ländern wollen wir den Menschen direkt beim Wiederaufbau helfen", so Martin Kessler. Eine schnelle Reaktion sei dabei insbesondere für die Menschen in Haiti unerlässlich. "Der letzte Sturm ist erst zwei Monate her, viele Menschen haben noch kein Dach über dem Kopf", so Kessler weiter. Die 600 sturm- und erdbebenfesten Häuser, die die Diakonie Katastrophenhilfe in letzter Zeit in Haiti gebaut hatte, seien aber unbeschädigt.
Der Hurrikan Sandy ist derzeit im Anzug auf die USA. Nach letzten Informationen ist Sandy inzwischen zum zweitgrößten Hurrikan seit Beginn der Messungen herangewachsen.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Opfer des Wirbelsturms unter dem Stichwort "Sturmhilfe Sandy".

 

Online Spenden: http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden  

 

Spendenkonto
Spendenkonto 502 502
Ev Diakoniegenossenschaft Liel
BLZ 210 602 37

 

Spenden per SMS
SMS mit Stichwort NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an die Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR).

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