EKD-Gütesiegel „ARBEIT PLUS“ VERGEBEN

Evangelische Landeskirche Württemberg

Ludwigsburg. Am Freitag, 12. Oktober, wird die Kreissparkasse Ludwigsburg erneut für ihre wirtschaftlich und sozial nachhaltige Unternehmenspolitik mit ARBEIT PLUS ausgezeichnet. Das Institut hatte bereits 2002, 2005 und 2009 das Gütesiegel der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erhalten. Im Foyer des Louis-Bührer-Saals der Kreissparkasse wird im Rahmen einer kleinen Feier Prälat Ulrich Mack das Arbeitsplatzsiegel an Dr. Heinz-Werner Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Ludwigsburg, überreichen.

In der Geschichte von ARBEIT PLUS haben es bislang nur fünf Unternehmen vier Mal ge-schafft, Urkunde und Siegel zu erhalten. Es sind die Kreissparkasse Ludwigsburg, Start Zeit-arbeit NRW, das Stahlwerk Thüringen, die Sozialholding Mönchengladbach und die Deut-sche Kreditbank. Die Kreissparkasse Ludwigsburg beeindruckte das Vergabegremium von ARBEIT PLUS durch ein – noch einmal gesteigertes – Engagement für die betriebliche Aus-bildung. Sie erreicht mit 235 Auszubildenden eine Quote, die beim 3-fachen des Branchen-durchschnitts liegt. Auch bei der Gestaltung des demographischen Wandels auf betrieblicher Ebene sind im Vergleich zur letzten Zertifizierung durch das Institut für Wirtschafts- und Sozi-alethik (IWS) noch weitere Verbesserungen gegenüber 2009 deutlich erkennbar. Vorbildlich sind zudem die Maßnahmen im Bereich Fort- und Weiterbildung. Das Gesundheitsmanage-ment und die Qualität der Service- und Beratungskompetenz bewegen sich auf einem über-durchschnittlichen Niveau. Die Kreissparkasse gewährt den circa 1.750 Mitarbeitenden Entfal-tungschancen durch ein flexibles Arbeitszeitmodell, durch Teilzeitbeschäftigung und Familien-förderung. Darüber hinaus engagiert sie sich in vielfältiger Weise in sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten.

Um das EKD-Arbeitsplatzsiegel zu bekommen, müssen mehrere Hürden überwunden wer-den. Das Siegel wird nur vergeben, wenn der Gesamtpunktwert der Beurteilung der vier Ka-tegorien „Lebenschancen“, „Beteiligungschancen“, „Entfaltungschancen“ und „Beiträge zur Sozialkultur“ deutlich über dem Durchschnitt der Branche liegt. Außerdem prüft zusätzlich zur Beurteilung des Instituts für Wirtschafts- und Sozialethik (IWS) das Vergabegremium – unter Vorsitz von Präses Nikolaus Schneider, dem Ratsvorsitzenden der EKD –, ob ein Un-ternehmen ausgezeichnet werden darf. Seit 1999 wird ARBEIT PLUS bundesweit verliehen. Alle Firmen haben die Möglichkeit, nach zwei Jahren erneut an dem Zertifizierungsverfahren teilzunehmen.

2011/12 wurden bereits sieben Unternehmen von der EKD ausgezeichnet, darunter auch BERA Personaldienstleistungen aus Schwäbisch Hall und Mörk Bau aus Leonberg.

Weitere Informationen:
http://www.arbeit-plus.de

 

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