100.000 Euro für die Sanierung der Esslinger Frauenkirche

Evangelische Landeskirche Württemberg

Seit fast 20 Jahren wird die Außenfassade der evangelischen Frauenkirche in Esslingen saniert. Als vorerst letzter Bauabschnitt stehen nun die Arbeiten am Turmhelm an. Rund 600.000 Euro werden die Steinmetzarbeiten kosten. Daran beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 100.000 Euro aus Mitteln der Glücksspirale. 

Den Fördervertrag überbrachten Gisela Lasartzyk und Maria Rohde vom DSD-Ortskuratorium  Stuttgart jetzt im Beisein von Regine Koch-Scheinpflug von Lotto Baden-Württemberg an Dekan Bernd Weißenborn und  Hans-Jochen Berger von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen.

"Diese stolze Summe hilft uns ein Riesenstück weiter", bedankte sich Dekan Weißenborn. Die Sanierung der Frauenkirche sei für die evangelische Kirche eine gewaltige Aufgabe. Deshalb ist Kirchenpfleger Hans-Jochen Berger auch froh, dass sich das Land und die Stadt Esslingen ebenfalls mit 147.000 Euro an der Turmhelmsanierung beteiligen. Den Rest muss die Gesamtkirchengemeinde selbst aufbringen.

 

Gotisches Kleinod

 

"Wir sind stolz, dass wir ein solches Kleinod wie die Frauenkirche fördern können", sagte Lasartzyk, die das DSD-Ortskuratorium Stuttgart leitet. Immerhin gelte diese als früheste gotische Hallenkirche Südwestdeutschlands.

Die mittelalterliche "eigentliche" Bürgerkirche der Stadt Esslingen ist eines von über 200 Projekten, die die 1985 gegründete Denkmalschutz-Stiftung dank privater Spenden und Mitteln der Glücksspirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. Darunter seien in Esslingen die Burgstaffel, das Central-Theater und die Villa Merkel, erläuterte Koch-Scheinpflug.

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