Dem Himmel nah

Evangelische Landeskirche Württemberg

Stuttgart, 18. Mai 2012. Unter dem Motto "Unterwegs an Himmelfahrt" haben mehr als 150 Pilger zusammen mit Landesbischof Frank Otfried July eine Etappe des Diakonie-Pilgerweges zurückgelegt. Auf der Schwäbischen Alb startete die Gruppe bei der BruderhausDiakonie in Münsingen-Buttenhausen und legte bis zum Samariterstift im Schloss Grafeneck gut zehn Kilometer zurück. "Ich finde es klasse, dass sich heute so viele mit mir auf den Weg gemacht haben und alle Generationen dabei sind", so Landesbischof July.

Nach einer Führung durch das jüdische Museum und den jüdischen Friedhof in Buttenhausen sowie durch die BruderhausDiakonie, machte sich die Gruppe mit dem bischöflichen Segen auf den Weg. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Württemberg, sagte: "Pilgern ist mehr als wandern. Wenn wir pilgern, ist Gott unterwegs zu uns." Deshalb wurde auf dem Weg immer wieder kurz inne gehalten, um gemeinsam zu singen und zu beten. An der Gedenkstätte Grafeneck gedachten die Pilger der mehr als zehntausend Opfer mit Behinderungen, die von den Nationalsozialisten getötet wurden.

Der Diakonie Pilgerweg ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Er führt die Pilger auf dem Weg von Schwäbisch Hall bis nach Altshausen auf insgesamt 470 Kilometern und verbindet Einrichtungen der württembergischen Diakonie miteinander. "Wir wollen damit deutlich machen, welche diakonischen Einrichtungen es in unserem Land gibt und Informatives mit gemütlichem Miteinander verbinden", erklärte Landesbischof July.
 

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