Kirche auch in Zukunft wichtig für Gesellschaft

Evangelische Landeskirche Württemberg

Innerkirchliche Themen, Finanz- und Organisationsfragen spielen 2030 nur noch eine untergeordnete Rolle, davon ist der Landesbischof überzeugt. Zwar sei es wichtig, dass Kirche auch als äußere Organisation stabil ist. Aber in 18 Jahren würden die notwendigen innerkirchlichen "Hausaufgaben" mit minimalem Aufwand an Zeit und Energie gelöst. "Hier fließt nicht das Herzblut der Kirche", so July wörtlich. Denn: "Nicht wenn von Wirtschaftlichkeit und organisatorischer Effizienz die Rede ist, fällt den Menschen die Kirche ein, sondern wenn das Thema geistige Orientierung und Gottesdienst heißt. Und wenn das Thema Diakonie heißt."

Religion, und insbesondere der christliche Glaube, werde auch 2030 keine Privatsache sein. "Jede Kirchengemeinde und ihre Verantwortlichen wissen, dass sie wichtige Akteure in der Kommune sind." Deshalb werde Kirche in sozialen Brennpunkten präsent sein. Es sei unstrittig, dass die Kirche einen öffentlichen Auftrag habe. Sie trage zu einer menschenfreundlichen Gesellschaft bei und wehre ihrem Auseinanderbrechen. Da Kirche und Gemeinde im Jahr 2030 offene Türen habe, sei sie auch nach wie vor Volkskirche. Das bedeute nicht notwendigerweise, Mehrheitskirche zu sein.
Zudem werde die Kirche 2030 noch sehr viel stärker gefragt sein, sich deutlich für die Grund- und Menschenrechte aller einzusetzen.
 

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