Was ein schwedischer Krimi mit der Reformation zu tun hat

Ein schwedischer Krimi eröffnet einen neuen Blick auf Kernfragen der Reformation – das war eine der durchaus überraschenden Erkenntnisse, den die Besucher des Pavillons an der Kölner AntoniterCitykirche am Freitag gewinnen konnten. Dort steht eines der achtzehn Buchregale, die Ende Oktober vergangenen Jahres von Berlin aus in die ganze Bundesrepublik geschickt wurden. Jedes Regal bildet einen Buchstaben des Satzes „Am Anfang war das Wort“ – das Motto, das über dem Reformationsjubiläum 2017 steht, mit dem an den Thesenanschlag von Wittenberg vor 500 Jahren erinnert wird. Und jedes Regal bildet eine „Buchtauschzone“. Dort können Bücher kostenlos mitgenommen oder eigene eingestellt werden, oder, wie sogenannte bookcrosser es nennen: Bücher können „freigelassen“ oder „eingefangen“ werden. Über die Internetseite www.bookcrossing.com können alle Beteiligten den Weg der Bücher verfolgen und sich mit Gleichgesinnten über das Gelesene austauschen.
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Evangelische Kirche in Deutschland: Editorials

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