Unterstützung ist wichtiges Signal

Evangelische Landeskirche Württemberg

Die Volksbank Esslingen unterstützt das Esslinger Hospizhaus mit einer Spende von 4.000 Euro. Im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus der Martinskirche in Oberesslingen  baut die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esslingen das erste stationäre Hospizhaus im Landkreis Esslingen mit acht stationären Betten und einer  ganzheitlichen Betreuung für Schwerstkranke und ihre Angehörigen. 

Für die Volksbank Esslingen stehe es außer Frage, dieses Projekt tatkräftig zu unterstützen: "In Würde zu leben, ist in der heutigen Gesellschaft Deutschlands die Regel, in Würde zu sterben ist allerdings keineswegs so selbstverständlich", sagte Volker König, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen eG. Menschen mit schweren Erkrankungen den Raum für ein würdevolles Leben mit ihrer Krankheit und ein würdevolles Abschiednehmen von ihrem Leben zu bieten, ist der Gedanke, der hinter der Einrichtung des Hospizhauses steht. Dieses Projekt zu fördern und ihm zum Erfolg zu verhelfen, sei ihm selbst wie auch der Volksbank ein besonderes Anliegen, sagte König bei der Übergabe der Spende an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge. Deshalb sei es ihm leichtgefallen, das Geld zu geben.

Spender für Badezimmer gesucht
Mit ihrer Spende bezahlt die Bank die Einrichtung eines Zimmers. Damit sei das letzte Gästezimmer finanziert, freute sich Horst-Peter Enge. Nun sucht er noch Spender, die die Einrichtung der Badezimmer übernehmen. Auch bei den Bädern  werden, wie bei den anderen Räumen, die jeweiligen Spender mit einer entsprechenden Beschilderung gewürdigt.

Hohes finanzielles Risiko 
Dass die Volksbank das Projekt so großzügig unterstütze, sei ein wichtiges Signal in der Öffentlichkeit, sagte Bernd Weißenborn. "Wir sind allen dankbar, die das Anliegen, das wir mit dem Hospizhaus verfolgen, mit- und weitertragen." Die evangelische Kirche leiste mit der Einrichtung des stationären Hospizes einen wichtigen öffentlichen Beitrag, damit Menschen in Würde sterben können. Zugleich bedeute das Projekt ein hohes finanzielles Risiko für die Gesamtkirchengemeinde. Nicht nur für die Einrichtung und den Bau des Hauses, auch für den laufenden Betrieb sei man auf Spenden angewiesen, so Projektleiter Horst-Peter Enge.

 

Weitere Informationen zum Hospizhaus http://hier

Zur Quelle

Schreibe einen Kommentar