Spende statt Weihnachtsgeschenken

Evangelische Landeskirche Württemberg

1.000 Euro haben die Esslinger Landfrauen Rüdern, Sulgries, Krummenacker, Neckarhalde (RSKN) für das Esslinger Hospizhaus gespendet. „Wir hatten etwas angespart, das wollten wir für einen guten Zweck einsetzen“, berichtet Helene Höfer, die Vorsitzende des 160 Mitglieder starken Vereins. 

Immer wieder backen die Landfrauen Kuchen, kochen Marmelade oder stricken Socken, um sie für einen guten Zweck zu verkaufen. Zu Weihnachten gab es bisher aus dem Ersparten dann immer auch ein Geschenk für die Mitglieder. Dafür haben die Frauen in diesem Jahr zu Gunsten der Spende verzichtet.

Weil viele Ältere Mitglied bei den Landfrauen seien, kam der Gedanke auf das stationäre Hospiz, das die Evangelische Gesamtkirchengemeinde in Oberesslingen baut. „Wer weiß, ob nicht auch jemand von uns es einmal braucht“, beschreibt Helene Höfer das Motiv der Landfrauen, sich gerade dort zu engagieren. „Das ist ein ganz wichtiges Projekt“, ist auch Elfriede Beuck, Mitglied im Ausschuss der Landfrauen, überzeugt, nachdem Projektleiter Horst-Peter Enge den beiden Frauen die Pläne des ersten stationären Hospizes im Landkreis erläutert hatte. Früher habe sie sich nie um dieses Thema gekümmert, jetzt leuchte ihr ein, wie nötig eine solche Einrichtung gebraucht werde.

„Wir wollen andere motivieren, sich einzubringen“, sagt Helene Höfer. Deshalb wollen die Frauen auch im Kreisverband der Landfrauen für das Projekt werben, das Menschen aus dem ganzen Landkreis offenstehen wird. „Wir leben davon, dass viele davon erfahren“, freut sich Enge darüber.

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