Lebensfragen auf der Touristikmesse

Evangelische Landeskirche Württemberg

Zwischen all den Reiseanbietern und Veranstaltern auf der Touristikmesse findet sich auf dem Gelände der CMT auch ein gemeinsamer Stand von katholischer und evangelischer Kirche. Aber nicht nur dort ist die Kirche präsent: Neben dem Stand in Halle 6 gibt es das Forum der Kirchen und die Kapelle, die im Foyer am Eingang Ost zu finden sind.

Doch Kirche präsentiert sich nicht nur auf der Messe, sie ist auch mitten im Leben, wie Diakon Martin Heubach, der mit seinen Kollegen die Landeskirche auf der CMT vertritt, weiß: Viele Menschen haben seine Hilfe in Anspruch genommen. „Denn auch wenn die Besucher sich auf einer Urlaubsmesse befinden, tragen sie häufig Ängste mit sich“, so Heubach. Dabei geht es beispielsweise um Verwandte, die im Sterben liegen: „Da stellen mir Besucher die Frage, ob das Beatmungsgerät nicht besser abgeschaltet werden sollte“, erzählt Heubach. Wer solche Fragen in sich trage, bei dem trete der perfekte Sommerurlaub schnell in den Hintergrund.

Martin Heubach hört den Menschen zu, versucht, Ihnen Trost zuzusprechen und ihnen Mut zu machen. Denn, so Heubach: „Strand, Sonne und Karibik sind nicht das Wichtigste auf der Welt.“

Zu finden ist die Kirche an drei verschiedenen Orten auf der CMT. Hier können die Besucher  alle Fragen rund um Kirche und Urlaub stellen. Das Forum der Kirche bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich beispielsweise über den Jakobsweg zu informieren. Dazu gibt es zweimal am Tag eine Präsentation. „Diese wird sehr gut von den  Besuchern angenommen“, schwärmt Diakon Martin Heubach. Außerdem können sie sich Prospekte über den Pilgerweg mitnehmen. Alles, was ein Pilger wissen müsse, finde man darin, wie beispielsweise Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten oder Gaststätten, erläutert Heubach.
Am Stand der Kirchen in Halle 6 Stand B-34 heißt das Thema dieses Jahr „Kleine Fluchten – Urlaub mit Familien mit Pflegebedürftigen“. Wer mit einem behinderten Menschen in Urlaub gehen will, findet hier beispielsweise Antworten auf die Fragen, wo und wie sie das tun können. Der Andrang an diesem Stand sei sehr groß, berichtet Martin Heubach. Insgesamt rechnen er und seine Kollegen mit weit über 500 Menschen, die sich am Kirchenstand informieren.
 

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