Verein für Köngener Kirche aktiv

Evangelische Landeskirche Württemberg

Der Geschichts- und Kulturverein bewundere das Engagement der evangelischen Kirchengemeinde und wolle diese unterstützen, sagte der Vorsitzende des Vereins, Karl Rein. Weil man eine "abgeschlossene Sache" habe finanzieren wollen, sei die Wahl auf die Restaurierung der bemalten Holzdecke im Kirchenschiff und eines Epitaphs im Eingangsbereich der Kirche gefallen.

Die Bemalung der Renaissance-Decke stammt vom Anfang des 17. Jahrhunderts.  Sie gehöre zu den größten historischen Schätzen der Kirche und solle durch die Sanierung erhalten und wieder in den Vordergrund gerückt werden, so der Köngener  Pfarrer Bernd Schönhaar. Der Verein fühle sich schon deshalb mit dem Kirchengebäude verbunden, weil es ein Wahrzeichen Köngens sei, sagte Rein. Zudem machten einige Mitglieder hier Kirchenführungen .

Ein weiteres Kleinod ist das Epitaph von Albrecht Thumb von Neuburg, zweiter Ortsherr Köngens aus diesem Rittergeschlecht. Er bewohnte das Köngener Schloss und starb 1465. „Es ist das älteste Epitaph unserer Kirche“, erklärt Bernd Schönhaar, warum der Kirchengemeinde die Restaurierung der Grabplatte besonders am Herzen lag. Der Stein war durch eindringende Feuchtigkeit und Salze an vielen Stellen abgeplatzt.

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