Haiti: Zwei Jahre nach Erdbeben ist weitere Hilfe nötig

Evangelische Landeskirche Württemberg

Das evangelische Hilfswerk hatte 7 Millionen an Spenden und rund 6 Millionen Euro an Drittmitteln erhalten. Der Großteil floss in den Wiederaufbau. Von Beginn an hatte sich die Diakonie Katastrophenhilfe entschieden, keine provisorischen Unterkünfte, sondern dauerhafte Häuser zu bauen. Dadurch entstanden im Westen bei Petit Goâve und im Südosten bei Jacmel und Bainet 800 sturm- und erdbebensichere Häuser.

Im Südosten Haitis baute die Diakonie Katastrophenhilfe drei Schulen wieder auf, errichtete drei Gesundheitszentren und erstellte den Masterplan für den Wiederaufbau einer Klinik. Zudem entstanden drei Schutzbauten, in denen Menschen bei Sturmfluten Zuflucht finden. Gemeinden wurden in Katastrophenvorsorge weitergebildet. Daneben lernten Erdbebenopfer, Gemüsegärten anzulegen und Nahrungsmittel anzubauen, damit sie ein Einkommen haben. Zum Schutz vor Cholera wurden auf dem Land Zugänge zu sauberem Trinkwasser geschaffen, Hygienetrainings gegeben und Latrinen gebaut.

Auch zwei Jahre nach der Katastrophe sind wegen der schweren Zerstörungen enorme Anstrengungen im Wiederaufbau nötig, berichtet das Team der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti. 2012 stellt das Hilfswerk weitere 2,8 Millionen Euro bereit. Dazu stehen noch 5 Millionen  Euro für künftige Wiederaufbaumaßnahmen zur Verfügung.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Kennwort "Erdbebenhilfe Haiti".

Diakonie Katastrophenhilfe:

Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder
online: http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de

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