Vesperkirche Stuttgart beginnt am 15. Januar

Evangelische Landeskirche Württemberg

Die zentral gelegene Leonhardskirche wird wieder für sieben Wochen zum „Zuhause auf Zeit“. Vesperkirche ist mehr als warmes Essen: Kultur, Beratung, Gottesdienste, Frisör, medizinische Betreuung und vieles mehr gehören dazu. Neu im Programm: Lesungen mit namhaften Autoren. 

Die 18. Stuttgarter Vesperkirche beginnt am kommenden Sonntag, 15. Januar mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Die Stuttgarter Hymnuschorknaben singen, Diakoniepfarrerin Karin Ott hält die Predigt.

Sieben Wochen lang, bis zum 3. März, finden in der Vesperkirche zwischen 550 und 800 Menschen pro Tag ein Mittagessen, Gesellschaft, Rat und Hilfe. Beratungsgespräche, medizinische Betreuung, Frisöre, Fahrradwerkstatt, Kinderecke und vieles mehr gehören zum Angebot.

Reihe „Kultur in der Vesperkirche“ startet

Jeden Sonntagabend in der Vesperkirch-Zeit können Menschen mit schmalem oder mit gefülltem Geldbeutel gemeinsam Musik genießen. „Kultur in der Vesperkirche 2012“ beginnt mit „virtuoser Kammermusik“ mit dem Stuttgarter „Villa-Berg-Quartett“. Alle Konzerte der Reihe „Kultur in der Vesperkirche“ beginnen um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Am 22. Januar singt der Knabenchor Collegium Iuvenum Stuttgart. Eine Woche später ist Landesjazzpreisträgerin Anne Czichowsky mit ihrem Trio zu Gast. Am 5. Februar tritt die Vesperkirchenband „rahmenlos & frei“ auf, die 2011 den Stuttgarter Bürgerpreis in der Sparte Kultur überreicht bekam. Gemeinsam mit den Profis Patrick Bopp (A-cappella-Gruppe „Füenf“) und Roland Baisch machen rund 15 Gäste und Mitarbeitende der Vesperkirche Musik. Das Repertoire reicht vom „Caprifischer“ bis zu Rod Stewards „I am sailing“.

Neu: Benefiz-Lesungen mit Elisabeth Kabatek und Adrian Zielcke

Neu im Programm sind Lesungen mit zwei namhaften Stuttgarter Autoren. Am 9. Februar 2012 um 15 Uhr liest Adrian Zielcke. Zielcke leitete 20 Jahre lang das Auslandspolitik-Ressort der Stuttgarter Zeitung. Inzwischen schreibt er Kolumnen in „Sonntag Aktuell“. In seinem Buch „Unverkennbar Stuttgart“ nimmt er den Leser mit auf einen Rundgang zu seinen Lieblingsplätzen. Und am 17. Februar um 15 Uhr kommt Bestsellerautorin Elisabeth Kabatek. Von ihr stammt das Buch „Laugenweckle zum Frühstück“. Der Eintritt zu den Lesungen ist frei, Spenden sind willkommen.

 

Die Stuttgarter Vesperkirche als gemeinsamer Lebensort für Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten wurde 1995 vom damaligen Diakoniepfarrer Martin Friz gegründet. Nach Stuttgarter Vorbild gibt es inzwischen rund 25 Vesperkirchen in Baden-Württemberg. Heute leitet Diakoniepfarrerin Karin Ott die Stuttgarter Vesperkirche. Die Vesperkirche finanziert sich aus jährlich 240 000 Euro Spenden, 560 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ermöglichen das Projekt.

Alle Infos zum Kulturprogramm und zur Vesperkirche unter http://www.vesperkirche.de.

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