Langfristige Hilfe für das Esslinger Hospizhaus

Evangelische Landeskirche Württemberg

Mit einer Zustiftung von 10 000 Euro unterstützt der Förderverein Hospiz Esslingen die Einrichtung eines stationären Hospizhauses, das die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esslingen im ehemaligen Pfarrhaus in der Oberesslinger Keplerstraße baut. 5.000 Euro waren vom Rotary Club Esslingen als zweckgebundene Spende an den Förderverein gegeben worden. Die gleiche Summe spendete die Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. 

Aus den Erträgen der Stiftung soll der laufende Betrieb des Hauses finanziert werden. "Wir sehen als Förderverein die Notwendigkeit, das Hospizhaus dauerhaft zu fördern, daher haben wir uns für eine Zustiftung in die Stiftung Hospiz entschieden", erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Hartmann Würz. Zusätzlich hat sich der Förderverein verpflichtet, den Betrieb des Hospizhauses mit jährlich 30 000 Euro für die ersten drei Jahre zu unterstützen.

Dekan Bernd Weißenborn freut sich über diese großzügige Geste und sagt: "Die Zustiftung des Fördervereins an die Evangelische Stiftung Hospiz ist eine große Hilfe, denn sie wirkt langfristig." Den Scheck übergab der Förderverein an einer symbolträchtigen Stelle im Ausgrabungsmuseum unter der Esslinger Stadtkirche St. Dionys, dort, wo die Stadt Esslingen ihren Anfang nahm. Die Stifter trügen dazu bei, etwas Neues aufzubauen und reihten sich zugleich in die lange Stiftertradition Esslingens ein, betonte Weißenborn. "Wir brauchen für den Bau und Betrieb des Hospizhauses etwas von dem Geist, der die Gründung der Stadt begleitet hat."

Förderverein verspricht weitere Unterstützung

 

Angesichts der demographischen Entwicklung bestehe die Notwendigkeit, in Esslingen ein stationäres Hospiz zu bauen, betonte Würz. "Die Unterhaltung des Hauses wird eine große Herausforderung werden, die die Unterstützung der ganzen Bürgerschaft erfordern wird. Dies kann am einfachsten durch eine Mitgliedschaft im Förderverein geschehen. Der Mindestbeitrag beträgt 15 Euro pro Jahr. Damit wird der Hospizgedanke auch ideell in der Bürgerschaft verankert", sagt Dr. Hartmann Würz. Der Förderverein werde sich mit langem Atem für das Gelingen dieses Projekts einsetzen.

 

Zustiftungen und Spenden sind willkommen

 

Mit dem Bau des Hospizhauses soll im nächsten Jahr begonnen werden. Die Gesamtkosten für Bau und Einrichtung werden auf 1,85 Millionen Euro geschätzt. Dafür erbittet die evangelische Kirche ebenfalls Spenden.  Auch weitere Zustiftungen in die Evangelische Stiftung Hospiz Esslingen sind willkommen. Auch wenn die Trägerschaft bei der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde liegen wird, die auch Haus und Grund beisteuert, ist das Hospizhaus offen für alle Menschen, unabhängig von Religion oder Konfession.

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