Unterstützung macht Mut

Evangelische Landeskirche Württemberg

Mit zwei Spenden in Höhe von insgesamt 6.500 Euro ist das Esslinger Hospizhaus, das die Evangelische Gesamtkirchengemeinde bei der Martinskirche in Oberesslingen plant, einen guten Schritt weitergekommen. Im ehemaligen Pfarrhaus in der Keplerstraße 40 wird ein stationäres Hospiz mit acht Betten entstehen. Baubeginn soll Anfang 2012 sein. 

4.500 Euro spendet das renommierte Unternehmen für Pharma- und Medizinbedarf B. Braun Melsungen aus Hessen für das Projekt. Gerne helfe man bei der Realisierung des Hospizhauses, erfuhr Dekan Bernd Weißenborn auf seine Anfrage. Der Theologe hat noch aus seiner Studienzeit Verbindungen zum Unternehmen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Ludwig Georg Braun ist in der evangelischen Kirche engagiert und war schon Gast in der Reihe „Klartext im Blarer“, zu der das Evangelische Bildungswerk und der Evangelische Kirchenbezirk regelmäßig Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft nach Esslingen einladen. "Christ sein in Politik und Wirtschaft" war Brauns Thema. Mit der Spende des Unternehmens soll das Zimmer des kaufmännischen Geschäftsführers im Hospiz eingerichtet werden.

2.000 Euro steuern die Esslinger Weingärtner zum Hospizhaus bei. Anlässlich des 25. Esslinger Zwiebelfestes wurden von den Zwiebelfest-Wirten neun jeweils neun Liter fassende Magnumflaschen Zwiebelfest-Jubiläumswein – eine Spende der Esslinger Weingärtner – verkauft. Der Verkaufserlös wurde von der Zwiebelfest GmbH auf 2.000 Euro aufgestockt und jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge übergeben. Das Geld soll für den laufenden Betrieb des Hospizhauses verwendet werden. Jährlich rund 120.000 Euro werden in den ersten drei Jahren dafür benötigt.

"Diese Spenden machen uns Mut, weil sie zeigen, dass der Kreis der Unterstützer immer größer wird", freute sich Dekan Bernd Weißenborn über die Spenden. Insgesamt muss die Evangelische Gesamtkirchengemeinde für Bau und Einrichtung des Hospizhauses 1,85 Millionen Euro aufbringen.

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