Gemeindeluft geschnuppert

Evangelische Landeskirche Württemberg

Vier Wochen lang haben Britta Mann, Inga Maier, Emanuel Ruccius und Benjamin Häfele den Hörsaal mit der Praxis in den Kirchengemeinden getauscht. Die vier Theologiestudenten aus Tübingen waren für ihr Gemeindepraktikum in Esslingen, Baltmannsweiler und Plochingen eingesetzt. Demnächst kehren sie an die Universität zurück.  

„Ich habe viel Einblick in den Alltag bekommen, durfte überall mit“, erzählt Inga Maier von ihrer Zeit in Baltmannsweiler. Britta Mann, die aus einer Dorfgemeinde kommt, war in der Esslinger Stadt- und Frauenkirchengemeinde überrascht von den vielen kirchlichen Angeboten im städtischen Umfeld. Sie hätten in den Gemeinden die Vielfalt des Pfarrersberufs erst so richtig kennengelernt, sagen alle drei. „Es war gut, einen Blick in die Praxis zu tun“, sagt Britta Mann. Die Praktikanten wurden in die praktische Arbeit hineingenommen, begleiteten die Pfarrer bei Besuchen und im Religionsunterricht, halfen Gottesdienste vorzubereiten und hielten Andachten.

,„Mein Wunsch, Pfarrer zu werden, hat sich durch das Gemeindepraktikum sehr verstärkt“, erzählt Emanuel Ruccius und die beiden Frauen pflichten ihm bei. „Ich sehe mich in meinem Berufswunsch bestätigt“, sagt Britta Mann. Das hatte sich auch Dekan Bernd Weißenborn erhofft, als er der Universität Tübingen die Zusage für die vier Praktikumsstellen gab.

 

Betreut wurden die Studenten von den Pfarrern vor Ort – Martin Hug in der Stadt- und Frauenkirchengemeinde, Frank Widmann in Baltmannsweiler, Gottfried Hengel in Plochingen und Siegbert Ammann in Hegensberg-Liebersbronn. Weil Gemeindemitglieder Wohnraum zur Verfügung stellten, konnten die Studenten in den jeweiligen Kirchengemeinden wohnen.

 

„Es ist wichtig, dass angehende Pfarrer mal in die alltägliche Gemeindearbeit reinschnuppern können“, ist der Dekan überzeugt und hofft, dass bei den Studenten durch das Praktikum nicht nur neue Freude, sondern ein „Motivationsschub“ für die Theologie entstanden ist. „Vielleicht konnten wir einen Beitrag zu einer gelingenden theologischen Ausbildung leisten“, hofft er.

Zur Quelle

Schreibe einen Kommentar