Brauchtum – Wie Religion Heimat geben kann

Evangelische Landeskirche Württemberg

Im Jahr 1955 unterzeichneten die Bundesrepublik Deutschland und Italien das erste Anwerbeabkommen für ausländische Arbeitnehmer, die so genannten "Gastarbeiter". Es folgten Verträge mit Spanien und Griechenland, im Jahr 1961 – vor genau 50 Jahren – mit der Türkei und später mit Portugal, Tunesien, Marokko sowie Jugoslawien.

 

An die religiösen Bedürfnisse der ausländischen Arbeitnehmer dachte man damals auf politischer Ebene wenig. So wurde Religion vor allem im Privaten gelebt, anhand von Bräuchen und Gegenständen aus der Heimat, in Wohnzimmern und Vereinen. Mit der Zeit entstanden immer mehr muttersprachliche Gemeinden und religiöse Zentren.

 

Welche Bedeutung hat der Glaube, haben Bräuche und Gegenstände im Christentum und Islam? Welche typischen Formen gibt es, dem Glauben eine sichtbare Formzu geben? Wie kann religiöse Praxis in einer anfangs fremden Umgebung Heimat geben?

 

Um diese Fragen geht es bei einer öffentlichen Veranstaltung des "Christlich-Islamischen Dialogs" in Sindelfingen am Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 19.30 Uhr im Kath. Gemeindehaus Dreifaltigkeit. Christliche und muslimische Gemeinden aus Sindelfingen stellen ihre Bräuche und Praktiken vor.

 

Christen und Muslime können sich hier begegnen, aufeinander hören, mehr voneinander erfahren und sich so besser kennen lernen. Ein wichtiger Beitrag für ein gutes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in unserer Stadt.

 

Neben den Moscheevereinen laden die Evang. und Kath. Gesamtkirchengemeinden in Zusammenarbeit mit der Stadt Sindelfingen ein.

 

Nähere Informationen finden Sie http://als download http://hier.

 

 

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