Lage im Sudan erfordert Initiative

Evangelische Landeskirche Württemberg

Im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz der Diakonie Katastrophenhilfe am 6. Juli berichtete Direktorin Cornelia Füllkrug-Weitzel auch über die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im Sudan. 

Im Gespräch mit der Agentur für Privatradio in Württemberg sagte die Pfarrerin: „Die Leute werden weiter in Armut leben, daran wird die Unabhängigkeit nichts ändern“. Dies führe zu Frustration und Wut, sodass die Konflikte zwischen politischen und ethnischen Gruppen sich angesichts des gemeinsamen Ziels der Unabhängigkeit erst recht verstärkten.
Der Sudan sei fern von Stabilität und nicht fähig, seine Eigenstaatlichkeit durchhalten zu können. „Da hätte investiert werden müssen, es gab auch Zusagen internationaler Völkergemeinschaften, die nicht eingehalten worden sind. Das macht mich wütend“, sagte Füllkrug-Weitzel. Im Sudan müsse ein Gesundheitssystem aufgebaut und eine Infrastruktur hergestellt werden, damit wirtschaftliche Aktivitäten möglich werden. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstütze schon seit Jahren eine Gesundheitsstation und helfe bei der Säuberung und Wiederherstellung von Brunnen, um Gebiete für wirtschaftliche Aktivitäten vorzubereiten. Dazu gehöre beispielsweise auch, Landwirtschaft auch unter ungünstigen klimatischen Bedingungen zu stärken und zu fördern.

Landesbischof Frank Otfried July hatte dem Sudan am Ende der Sommertagung der Landessynode Soforthilfe zugesagt. Zur http://Pressemitteilung

Weitere Informationen:
Pressemitteilung der http://Diakonie Katastrophenhilfe

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