Gefährdete Schönheit

Evangelische Landeskirche Württemberg

In Brandenburg gibt es über 1400 Dorfkirchen, deren Entstehung bis in das 12. und 13. Jahrhundert zurückreicht. Diese Schätze christlicher Baukunst sind gefährdet. Eine Ausstellung in der Esslinger Franziskanerkirche zeigt vom 10. bis zum 28. Juli 2011 in Text und Bild die Baugeschichte der Brandenburger Dorfkirchen, Besonderheiten der Innenausstattung, Stadien des Verfalls einzelner Kirchen sowie Beispiele für die Rettung und Umnutzung von Gotteshäusern.

 

Auffallend ist die große Vielfalt der Bauwerke und ihrer Ausstattung.
Damit diese Kunstschätze nicht verloren gehen, wurde der Förderkreis Alte Kirchen Brandenburg e.V. ins Leben gerufen. Dieser Verein kümmert sich um die Erhaltung der Dorfkirchen Brandenburgs als Teil einer alten Kulturlandschaft.

 

Seit der Wende wurde etwa die Hälfte der Gotteshäuser saniert. Manche werden noch als Gottesdiensträume genutzt. Oft wird nach einer anderweitigen kulturellen Nutzung gesucht. Für die anderen fehlt das Geld, sie verfallen. Rund 200 Kirchen sind bereits unzugängliche Ruinen oder in ihrer Substanz akut bedroht.

 

Die Vernissage zur Ausstellung, die die Evangelische Stadt- und Frauenkirchengemeinde gemeinsam mit dem Kloster für die Stadt veranstaltet, findet am Sonntag, 10. Juli, um 12 Uhr in der Franziskanerkirche, Franziskanergasse 4 in 73728 Esslingen, statt. Es sprechen Siegfried Bessey, Vorsitzender der Stadt und Frauenkirchengemeinde, Hans Krag, Förderkreis Brandenburgische Dorfkirchen, und der Esslinger Citypfarrer Peter Schaal-Ahlers. Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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