Täglich müssen Menschen alles zurücklassen

Evangelische Landeskirche Württemberg

Jeden Tag werden Menschen aus ihrer Heimat vertrieben: Hunderttausende
fliehen zurzeit vor der Gewalt in Libyen und in Syrien; im Sudan sind neue
blutige Konflikte ausgebrochen. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt
Menschen auf der Flucht und startet zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni die
Kampagne „Flucht und Vertreibung – 60 Jahre Genfer
Flüchtlingskonvention“. Weltweit sind 43 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies nimmt die Diakonie Katastrophenhilfe zum Anlass, bis zum 19. August verstärkt über das Schicksal der Flüchtlinge in den "vergessenen" Krisenregionen der Welt zu informieren.

Mit Partnern im Kongo, Sudan, Pakistan, Tschad oder Kolumbien steht das
evangelische Hilfswerk Vertriebenen und Flüchtlingen bei – mit akuter Nothilfe und Unterstützung bei der Rückkehr in die Heimat. Im Zentrum der neuen Kampagne stehen die Krisenregion Tschad/Sudan sowie die Länder Kolumbien und Pakistan.
In den Heimatländern der Geflohenen gehören Verfolgung, Gewalt und Terror zum Alltag. Doch die wenigsten sind völkerrechtlich als Flüchtlinge anerkannt. Mehr als 27 Millionen sind als Vertriebene im eigenen Land auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Sie fliehen nur mit dem Nötigsten und lassen Besitz und Heimat zurück. Familien werden zerrissen, Häuser und Lebensgrundlagen zerstört. Frauen werden häufig auf der Flucht vergewaltigt. Selbst in Flüchtlingslagern sind sie oft gefährdet. Kinder können keine Schule besuchen und verlieren jede Zukunftsperspektive.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für ihre Arbeit
Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder
online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de
Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder
www.caritas-international.de
Für Rückfragen: Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

Weitere Informationen:
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de
 

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