Von Württemberg über Ungarn nach Rumänien

Evangelische Landeskirche Württemberg

Neu-Ulm. Ein internationales Projekt findet seinen Abschluss: Am 2. Juli wird das Ende der Initiative Donau-Friedenswelle in der Evangelisch-Lutherischen Petruskirche in Neu-Ulm gefeiert. Von der Evangelischen Landeskirche in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Kirchen in Bayern, Ungarn und weiteren Ländern entlang der Donau wurde die Gottesdienstwelle 2010 gestartet. Von da an gab es unter dem gemeinsamen Motto „ Es ströme das Recht wie Wasser“ in den jeweiligen Ländern einen Gottesdienst mit zentraler Veranstaltung. Nun erreicht diese Welle nach Rumänien, Neu-Ulm. Mit Schirmherr Peter Maffay und dem Generalsekretär des ökumenischen Rats Olav Fykse Tveit wird das nun gefeiert.
Nach einem Mittagessen gibt es eine Begrüßung von Dekanin Gabriele Burmann. Außerdem sprechen unter anderem Oberbürgermeister Gerold Noerenberg und Regionalbischof des Kirchenkreises Augsburg, Michael Grabow.
Ab 16 Uhr moderiert die Journalistin Sabine Sauer ein Gesprächsforum mit den Bischöfen und Politikern, die an dieser Aktion teilgenommen haben. Peter Maffay, Schirmherr für Württemberg, Bayern und Rumänien wird über das Thema „Menschen eine Heimat geben“ berichten.
Ein Festgottesdienst mit Predigt von Generalsekretär des ökumenischen Rats ist dann um 19 Uhr im Ulmer Münster geplant. Zur Teilnahme an dieser Festveranstaltung ist eine Anmeldung nötig.
Die Donau-Friedenswelle fand im Rahmen des Projekts Dekade zur Überwindung von Gewalt statt. Diese Initiative wurde 2001 vom Ökumenischen Rat der Kirchen ins Leben gerufen und stieß international Projekte und Aktionen gegen Gewalt an. Ihren Abschluss fand die Dekade zur Überwindung der Gewalt im Mai 2011 mit einem Treffen in Jamaika.     

Weitere Informationen:
http://Projekt "Donau-Friedenswelle"
Mehr zur Ökumenischen Dekade http://"Gewalt überwinden"
 

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