"Gegnerische Mannschaften sind keine Feinde"

Evangelische Landeskirche Württemberg

"Ich bin heute etwas aufgeregter, als bei den zurückliegenden Konfi-Cup-Turnieren in Württemberg", sagte Sportpfarrer Volker Steinbrecher den über 200 teilnehmenden Konfirmandinnen und Konfirmanden des diesjährigen Konfi-Cup-Turniers am 28. Mai, "denn wer heute gewinnt, vertritt unsere Landeskirche in vier Wochen beim ersten EKD Konfi-Cup-Turnier in Berlin!"  Tatsächlich war allen Jugendlichen und ihren Eltern, Pfarrerinnen und Pfarrern diese besondere Situation beim 7. Landes-Konfi-Cup in Württemberg anzumerken. Vielleicht wies deshalb Pfarrer Martin Hinderer, der für die Konfirmandenarbeit in drer Landeskirche verantwortlich ist, darauf hin, dass die gegnerischen Mannschaften keine Feinde sind, und dass es wichtig sei, auch im Sport Respekt vor der Würde des Anderen zu haben.
Das Turnier verlief schließlich doch sehr fair und am Ende setzten sich die Konfis aus Schwarzenberg/Bieselsberg (Dekanat Neuenbürg) knapp, aber verdient, gegen die Konfis aus Hohenacker (Dekanat Waiblingen) mit 1:0 durch.

Der Konfi-Cup ist in vielen Kirchengemeinden zu einem festen Bestandteil der Konfirmandenarbeit geworden. Konfirmandengruppen aus ganz Württemberg treten in einen sportlichen Wettkampf miteinander und ermitteln ihre Landessiegermannschaft im Fußball.  Mehr als 1.500 Konfirmandinnen und Konfirmanden spielten in dieser Saison in einem fairen Wettstreit gegeneinander. Der Württembergische Fußballverband (WFV) unterstützt das kirchliche Fußballturnier und bietet seine Hilfe bei der praktischen Umsetzung an. In diesem Jahr gibt es den Konfi-Cup auch in anderen Landeskirchen – und erstmals auch ein Finale in Berlin, bei dem die Siegermannschaften aus den einzelnen Landeskirchen gegeneinander antreten. Das Turnierfinale findet am 25. Juni statt.

Weitere Informationen zum http://Konfi-Cup

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