Solarmodule helfen die Schöpfung zu bewahren

Evangelische Landeskirche Württemberg

 

Die evangelische Johanneskirche in Wernau erhält derzeit eine Fotovoltaikanlage. Auf dem Dach der Kirche werden Solarmodule installiert, die eine Spitzenleistung von 19,2 Kilowatt Peak erbringen. Die Anlage soll im Jahr rund 18 500 Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht in etwa dem jährlichen Stromverbrauch von fünf Vier-Personen-Haushalten. 

Diesen Strom wird die evangelische Kirchengemeinde zu einem kleinen Teil selbst verbrauchen, zum großen Teil aber ins allgemeine Stromnetz einspeisen. Dadurch werden pro Jahr rund zehn Tonnen Kohlendioxid vermieden. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 57 000 Euro, die aber durch die Einspeisevergütung erwirtschaftet werden.

 

Nebenbei erwartet die Kirchengemeinde durch die Einspeisevergütung, unter anderem auch einen finanziellen Beitrag für ihr Gemeindeleben. „Wir wollen mit der Fotovoltaikanlage aber vor allem an der Bewahrung von Gottes Schöpfung mitwirken“, sagt Kirchengemeinderat Michael Ingold.

Um die Anlage zu installieren, musste die Statik des Daches verstärkt werden. Besonders dankbar sei die Kirchengemeinde, dass die beteiligten Firmen Hummel Systemhaus und Seyfried und Wiedemann aus Frickenhausen bei Nürtingen einen Teil der Arbeiten auf Spendenbasis leisten. In wenigen Wochen soll die Anlage Strom produzieren.

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