Dem NS- Regime die Stirn geboten

Evangelische Landeskirche Württemberg

Die NS- Widerstandskämpferin Sophie Scholl hätte am Montag 9. Mai ihren 90. Geburtstag feiern können. Dieses Jubiläum nehmen ihre Geburtsstadt Forchtenberg (Kirchenbezirk Öhringen) und die Künstlerin Renate S. Deck (Schwäbisch Hall) zum Anlass, eine „Denk-Woche“ zu veranstalten. Am Sonntag, 8. Mai, wird diese Woche mit einer Rosenpflanzung vor der katholischen Kirche Forchtenberg eingeläutet. Die Jubiläumswoche wird am 15. Mai enden.
Neben einer Podiumsdiskussion sind noch Stadtführungen, ein Konzert und  eine Schüleraktion geplant. Außerdem findet am 9. Mai im Forchtenberger Rathaus mit Regierungspräsident Johannes Schmalzl eine Feier statt. In Sophie Scholls Taufkirche, der evangelischen Michaelskirche, wird die „Denk-Woche“ mit einem Gottesdienst abgeschlossen.
Sophie Scholl wurde am 9. Mai 1921 als Tochter des Bürgermeisters in Forchtenberg geboren. Sie engagierte sich zur Zeit des Nationalsozialismus gemeinsam mit ihrem Bruder Hans in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Am 22. Februar 1943 wurde Sophie Scholl im Alter von 21 Jahren von den Nazis ermordet.
Bundesweit sind Veranstaltungen geplant, um ihr und „der weißen Rose“ zu gedenken. In Künzelsau spricht hierzu der frühere evangelische Prälat Paul Dietrich und im Stuttgarter Haus der Geschichte wird eine Lesung von Autorin Barbara Beuys veranstaltet.
 
 

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