„Gott sei Dank, es ist Sonntag“

Evangelische Landeskirche Württemberg

Vertreter von Kirche, Gewerkschaften und Politik gestalten gemeinsam einen Gottesdienst zum „Tag der Arbeit“ am kommenden Sonntag, 1. Mai, um zehn Uhr in der Reutlinger Marienkirche. Unter dem Motto „Gott sei Dank, es ist Sonntag“ soll der Gottesdienst gleichzeitig ein Startimpuls sein für die Gründung einer „Reutlinger Allianz für den freien Sonntag“.

 

Der evangelische Prälat Professor Dr. Christian Rose wird die Predigt halten. Davor wird Wirtschafts- und Sozialpfarrer Jens Junginger Kurz-Interviews führen mit Stadträtin Sabine Gross (Grüne), mit Daniel Müller, Betriebsrat bei Bosch in Reutlingen und IG-Metall-Mitglied sowie mit Sonja Raissle, Betriebsrätin bei Drogerie-Schlecker und ver.di-Mitglied. Dabei soll es um die Probleme, aber auch um die  Verlockungen von Sonntagsarbeit gehen. Kantorin Michaela Frind gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit einem Chor. Kinder aus dem Kindergarten „Der kleine Brenz“ zeigen nach dem Gottesdienst ihre Bilder zum Thema „Ich finde gut, wenn es Sonntag ist, weil…“. Die Bilder sollen gleichzeitig den Weg weisen zur anschließenden Kundgebung der Gewerkschaften auf dem Marktplatz.

 

„In diesem Jahr verbinden sich am 1. Mai die Feiertage zweier historischer Traditionen“, erklärt Sozialpfarrer Junginger, „nämlich der christliche Sonntag und der 1. Mai als Tag der Arbeiterbewegung.“ Deren gemeinsames Anliegen sei der Schutz des Sonntags als Tag der Arbeitsruhe und der spirituellen, körperlichen und seelischen Erbauung. Dafür wolle man sich mit dem Gottesdienst und in der geplanten „Reutlinger Allianz für den freien Sonntag“ gemeinsam einsetzen.

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