Neuer Brandschutz für Freizeitheim Asch

Evangelische Landeskirche Württemberg

Vielen Menschen im Evangelischen Kirchenbezirk Esslingen, aber auch darüber hinaus, ist das Freizeitheim Asch bei Blaubeuren ans Herz gewachsen. Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmanden, Senioren, Familien- und Hauskreise, Chöre und viele andere Gruppen verbinden schöne Erinnerungen mit dem Haus auf der Schwäbischen Alb, das dem Evangelischen Kirchenbezirk Esslingen gehört und vom Evangelischen Jugendwerk im Bezirk Esslingen (eje) betrieben wird. Nach 28 Jahren muss das Gebäude mit seinen 56 Betten dringend den aktuellen Brandschutzbestimmungen angepasst werden.  

Rund 240.000 Euro werden die geplanten Maßnahmen den Kirchenbezirk als Eigentümer kosten. „Es geht uns um den Erhalt des Freizeitheimes und um die Sicherheit der Nutzer nach den heutigen Bestimmungen“, erklärt Kurt Hilsenbeck, Leitender Jugendreferent des eje. Nach einer Besichtigung durch den beauftragten Sachverständigen des Oberkirchenrat war klar, dass sich in Sachen Brandschutz etwas tun musste, um das Haus, das vor allem an den Wochenende meist komplett ausgebucht ist, weiter betreiben zu können.

 

Gemeinsam mit dem Architekturbüro Keller, das das Haus einst für den Kirchenbezirk plante und baute, will man nun die Sanierung durchführen. Dazu gehört, neue Fluchtwege aus der Turnhalle anzulegen und im Haus Brandschutzabschnitte mit feuer- und rauchdichten Türen zu bilden. Dazu müssen zum Teil neue Ausgänge geschaffen werden. Außerdem soll über eine Außentreppe aus Stahl ein Rettungsweg für das obere Stockwerk angelegt werden. Auch eine interne Brandmeldeanlage wird installiert.

Für die Zukunft auf der sicheren Seite

 

„Damit sind wir für die Zukunft auf der sicheren Seite“, erklärt Hilsenbeck. Alle Maßnahmen wurden eng mit dem zuständigen Landratsamt im Alb-Donau-Kreis abgesprochen. Von dort erwartet Hilsenbeck demnächst grünes Licht für das Vorhaben. Dann können die einzelnen Baumaßnahmen als Pakete geschnürt und zeitlich geplant werden. Denn die Sanierung soll unter laufendem Betrieb und mit möglichst wenig Einschränkungen für die Nutzer stattfinden.

Ideales Haus für große und kleine Gruppen

 

„Es wäre schade, das Haus aufgeben zu müssen“, sagt Hilsenbeck. Denn im Unterschied zu umgebauten Häusern ist das Freizeitheim in Asch von Grund auf als Freizeitheim konzipiert worden und deshalb ideal, um größere oder kleinere Gruppen aller Altersstufen, aber auch Familien komfortabel unterzubringen. Das Haus verfügt über zwei Trakte, die separat voneinander genutzt werden können. Dazu kommen neben Speisesälen verschiedene Nebenräume wie Turmzimmer, Kaminzimmer, Clubraum und Tagungsraum,  eine Sporthalle und einen großzügigen Außenbereich mit Sport- und Spielgeräten. Dieser soll künftig um eine hohe Kletterwand ergänzt werden. Zwangslos kann man sich im Foyer zusammensetzen. Seit diesem Jahr kann bei Bedarf auch eine Vollverpflegung gebucht werden, die das eje vermittelt.

Spender gesucht

 

Das Freizeitheim ist beliebt, das zeigt schon die Auslastung: „Das Haus trägt sich“, versichert Hilsenbeck. Er hofft nun, dass sich die Nutzer mit Spenden an dem großen Sanierungsvorhaben beteiligen. „Das wäre ein Signal, dass ihnen das Haus wichtig ist.“ Die Evangelischen Kirchengemeinden im Bezirk werden dies über das Bezirksprojekt tun, in dessen Rahmen in jedem Jahr für ein bestimmtes Anliegen in den Gemeinden um Spenden gebeten wird. Auch Kirchengemeinden außerhalb des Kirchenbezirks, die das Haus nutzen, haben bereits ihre Bereitschaft zu finanzieller Unterstützung signalisiert. Das Jugendwerk selbst wird aus seinen Rücklagen, die eigentlich für Inventar, Ausstattung und Gestaltung  gebildet werden, 50 000 Euro beisteuern.

 

Spendenkonto
Volksbank Esslingen
BLZ 611 901 10
Konto-Nr. 156 400 006

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