Gegen die organisierte Verantwortungslosigkeit

Evangelische Landeskirche Württemberg

Die Synode, das Leitungsgremium des Kirchenbezirks, befasste sich mit der Frage der Nachhaltigkeit: Was kann jede einzelne Kirchengemeinde oder kirchliche Einrichtung konkret tun,um die Schöpfung zu bewahren und nachhaltig zu wirtschaften? Der Einkauf von Produkten aus fairem Handel oder regionaler Produktion, aus Betrieben, die unter menschenwürdigen Bedingungen produzieren, sorgsamer Umgang mit Ressourcen wie Strom, Wärme oder Papier im Büro, Energiemanagement in kirchlichen Gebäuden oder ein Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement in diakonischen Unternehmen wurden als konkrete Beispiele präsentiert.

„Wie können wir unser Verhalten ändern?“, war die Frage, die als roter Faden alle Beiträge durchzog. Selbstbegrenzung kann die Zukunft attraktiv machen, so die Botschaft von Jobst Kraus. Das kann bereits im Kleinen anfangen: Eine Arbeitsgruppe legte ein Papier vor, in dem verschiedene Maßnahmen als Vorlage für Beschlüsse der Kirchengemeinderäte formuliert sind: Kaffee und Tee aus fairem Handel, Papier mit ökologischem Gütesiegel, Blumen regional und saisonal eingekauft, Essen und Getränke ebenfalls regional, sozial- und umweltverträglich beschafft und weniger Fleisch auf den Teller – das sind die einfachen Strategien, die die Arbeitsgruppe empfiehlt.

 

Mehr Aufwand erfordert es, ein Energiemanagement in den Kirchengemeinden einzuführen. Doch kontinuierliche Kontrolle des Energieverbrauchs wirken sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch in den Kassen der Kirchengemeinden positiv aus.

 

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